Leistung · Social Media Stand: August 2026
Social Media, das zu Ihrem Betrieb passt – nicht umgekehrt
Social Media ist für kleine Betriebe selten ein Verkaufskanal, eher ein Vertrauenskanal: Menschen schauen nach, ob es Sie wirklich gibt, wie Sie arbeiten und wer dahintersteht. Wir betreuen Kanäle für Betriebe in Wien und ganz Österreich. Wir bauen einen Auftritt, den Sie auch in einer vollen Woche füllen können: lieber ein Kanal, der lebt, als vier, die verwaisen.
- Ein Kanal richtig statt vier halb
- Werbung wird sichtbar gekennzeichnet
- Keine gekauften Follower
- Nutzungsrechte gehen an Sie
Auf einen Blick
Die kurze Antwort zuerst
Wofür Social Media bei kleinen Betrieben taugt, wie viele Kanäle sinnvoll sind, welcher Aufwand anfällt und wie wir abrechnen.
Wofür es taugt
Vertrauen
Menschen prüfen dort, ob ein Unternehmen noch aktiv ist und wer dahintersteht. Direkte Verkäufe sind nach unserer Erfahrung bei KMU die Ausnahme, nicht die Regel.
Wie viele Kanäle
Meist einer
Der, auf dem Ihre Kundschaft ohnehin ist. Ein gepflegter Kanal wirkt besser als mehrere, die seit Monaten stillstehen.
Aufwand
Regelmäßigkeit
Entscheidend ist nicht die Menge, sondern der verlässliche Takt. Wir legen ihn gemeinsam so fest, dass er auch in stressigen Wochen hält.
Kosten
Individuell nach Umfang
Der Aufwand hängt von Kanal, Rhythmus und Aufgabenverteilung ab. Nach der gemeinsamen Bestandsaufnahme erhalten Sie einen klar abgegrenzten Fixpreis.
Oben steht zweimal „nach unserer Erfahrung“. Gemeint ist damit genau das: Beobachtungen aus den Kanälen, die wir selbst betreuen, nicht eine Erhebung. Eine Prozentzahl nennen wir dazu nicht, weil unsere Fallzahl dafür zu klein ist. Wo es belastbare Quellen gibt, stehen sie weiter unten bei den häufigen Fragen, jeweils mit Quelle.
Was wir konkret übernehmen
Sechs Bausteine. Sie buchen nicht zwingend alle, aber die ersten beiden sind die Voraussetzung für alles Weitere.
Welcher Kanal, und welcher nicht
Wir sehen uns an, wo Ihre Kundschaft tatsächlich ist und wo Ihre Inhalte eine Chance haben. Manchmal ist das Ergebnis: ein Kanal reicht, und einer sollte geschlossen werden.
Auftritt und Profil
Profilbild, Beschreibung, Verlinkungen, Highlights: die Basis, die entscheidet, ob jemand nach dem ersten Blick bleibt. Wird oft übersprungen und ist schnell erledigt.
Inhalte mit Substanz
Beiträge aus Ihrem Arbeitsalltag statt Zitatkacheln: Projekte, Menschen, Erklärungen. Formuliert mit den Begriffen, nach denen Ihre Kundschaft auch in der Suche der Plattformen sucht. Wenn wir für Sie fotografieren oder gestalten, entsteht das Material ohnehin im Haus.
Community und Antworten
Kommentare und Nachrichten beantworten, unangenehme eingeschlossen. Das ist der Teil, der Vertrauen bringt und am ehesten liegen bleibt.
Werbung, wenn sie sich rechnet
Bezahlte Reichweite gezielt für einzelne Anlässe statt als Dauerzustand. Wir kennzeichnen sie und grenzen die Ausspielung regional ein.
Auswertung mit Bezugsgröße
Wir berichten, was tatsächlich passiert ist, auch wenn es wenig war. Zu jeder Kennzahl steht die Bezugsgröße dabei; die Follower-Zahl allein sagt am wenigsten aus.
Vier Dinge übernehmen wir nicht. Wir veröffentlichen nichts, was uns niemand aus dem Betrieb erzählt hat, denn ohne Zulieferung wird jeder Kanal beliebig. Wir sind keine Rufbereitschaft: Antworten laufen an Werktagen, nicht rund um die Uhr. Wir kaufen keine Follower und keine Interaktionen. Und wir übernehmen keinen Kanal, für den im Betrieb niemand ansprechbar ist, weil Community Management regelmäßig Rückfragen in den Betrieb zurückgibt. Passt einer dieser vier Punkte nicht, sagen wir das im Erstgespräch und nicht im dritten Monat.
Mythen-Check
Fünf Sätze, die Sie über Social Media gehört haben
Was stimmt, was halb stimmt und was falsch ist.
-
Stimmt teilweise
„Ohne Social Media ist ein Unternehmen heute unsichtbar.“
Auffindbar machen Sie vor allem Ihre Website, die Suche und Ihr Google-Unternehmensprofil. Ein gepflegter Social-Media-Auftritt ergänzt das: Er taucht bei der Suche nach Ihrem Firmennamen mit auf und zeigt, wer dahintersteht. Nur ein sichtbar verwaister Kanal wirkt schlechter als gar keiner.
-
Mythos
„Viele Follower bedeuten viele Kundinnen und Kunden.“
Die Follower-Zahl sagt nichts darüber, ob die richtigen Menschen zusehen. Sie ist der Standardfall einer Vanity-Metrik: eine Zahl, die groß aussieht und keine Entscheidung stützt. Entscheidend ist, wer reagiert, nachfragt und im Geschäft steht. Ein kleines Konto mit Kundschaft aus der Region bringt mehr als ein großes mit stummem Publikum.
-
Mythos
„Man muss auf allen Plattformen vertreten sein.“
Jeder zusätzliche Kanal kostet Inhalte, Antworten und Aufmerksamkeit. Verwaiste Profile schaden mehr, als fehlende auffallen. Bei der Kanalauswahl zählen deshalb Kundschaft und Kapazität, nicht die Zahl der Plattformen. Ein häufiges Ergebnis: einer bleibt, einer wird geschlossen.
-
Stimmt teilweise
„Junge Leute suchen vor allem auf TikTok und Instagram.“
In sozialen Netzwerken wird gesucht, nach Inspiration, Lokalem und Empfehlungen. Wie oft das in Österreich passiert, können wir nicht beziffern. Deshalb gehören die richtigen Begriffe in Profil und Beiträge. Diese Suche in sozialen Netzwerken ersetzt die klassische Suche aber nicht: Wer konkret beauftragen will, prüft weiterhin Website, Suchergebnisse und Bewertungen.
-
Mythos
„Selber posten kostet ja nichts.“
Bezahlt wird mit Arbeitszeit: Inhalte planen, fotografieren, texten, antworten, und das verlässlich auch in vollen Wochen. Genau daran scheitert Selbermachen am häufigsten, nicht am Können. Die eigene Arbeitszeit ist bei Social Media meist der teuerste Posten.
Entscheidungshilfe
Selbst machen oder abgeben?
Beides funktioniert, aber nicht für jeden Betrieb gleich gut. Sechs Punkte, an denen sich die Entscheidung meist festmacht.
| Kriterium | Selbst betreuen | Mit Agentur |
|---|---|---|
| Nähe zum Geschehen | Sie sind dort, wo die Geschichten entstehen | Wir brauchen Zulieferung von Ihnen, sonst wird es beliebig |
| Verlässlichkeit | Bleibt in stressigen Wochen meist als Erstes liegen | Der Takt hält, weil er terminiert und bezahlt ist |
| Antwortzeit | Sofort, wenn jemand hinschaut | Vereinbart, üblicherweise innerhalb eines Werktags |
| Gestaltung | Schwankt mit der Tagesform | Einheitlich, weil Vorlagen und Bildsprache stehen |
| Rechtliches | Kennzeichnung und Bildrechte bleiben Ihr Risiko | Wir kennzeichnen mit und sprechen offene Bildrechte an; die rechtliche Beurteilung bleibt bei Ihnen |
| Kosten | Ihre Arbeitszeit, oft unterschätzt | Ein planbarer Betrag pro Monat |
Unabhängig davon, wer die Arbeit macht, bleibt eine Grenze: Über die Regeln des Kanals entscheidet die Plattform. Reichweite, Sortierung und im Ernstfall der Zugang können sich ändern, ohne dass Sie gefragt werden; der Fachbegriff dafür ist Plattformabhängigkeit. Was länger halten soll, gehört deshalb zusätzlich auf Ihre eigene Website. Der Kanal bringt Menschen dorthin, bleiben sollen sie bei Ihnen.
So gehen wir vor
Vier Etappen bis zum laufenden Betrieb.
-
Schritt 1
Bestandsaufnahme
Was gibt es schon, was funktioniert, was ist verwaist? Wir sehen uns Ihre Kanäle an, dazu drei bis fünf vergleichbare Betriebe. Nicht um zu kopieren, sondern um einzuschätzen, was in Ihrer Branche üblich ist.
-
Schritt 2
Kanal und Takt festlegen
Gemeinsam entscheiden wir, welcher Kanal bleibt und in welchem Rhythmus er bespielt wird. Lieber ein realistischer Takt, den wir halten, als ein ambitionierter, den wir nach acht Wochen reißen.
-
Schritt 3
Aufsetzen
Profil vervollständigen, Bildsprache und Vorlagen anlegen, erste Beiträge produzieren, Zuständigkeiten und Antwortwege klären. Ab hier ist der Kanal vorzeigbar.
-
Schritt 4
Laufender Betrieb
Redaktionsplan, Produktion, Veröffentlichung, Antworten. Dazu ein kurzer Bericht in vereinbartem Abstand. Darin steht, was tatsächlich passiert ist.
Was wir nicht wissen: Wie viel Reichweite ein Konto ohne Werbebudget bekommen wird, lässt sich nicht vorhersagen. Belastbare Zahlen dazu kennen wir nicht und nennen deshalb keine. Was wir zusagen: einen Auftritt, der jemanden überzeugt, der ohnehin schon nach Ihnen sucht, und einen Bericht, der auch einen schwachen Monat als solchen benennt. Was wir nicht zusagen: Follower-Zahlen, Reichweiten oder Anfragen pro Monat.
Der Grund dafür steckt in der Technik der Plattformen. Welche Beiträge wem gezeigt werden, entscheidet ein Feed-Algorithmus, dessen Gewichtung kein Anbieter vollständig veröffentlicht. Organische Reichweite ist deshalb nichts, was man bestellen kann. Planbar ist der Teil, der bei uns liegt: dass etwas erscheint, dass es zum Betrieb passt und dass jemand auf Antworten reagiert.
Werbung muss erkennbar sein
Bezahlte Inhalte als redaktionelle auszugeben, ist in Österreich unlauter, und zwar unabhängig davon, ob es auf einer Website oder in einem sozialen Netzwerk passiert. Das Bundesgesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (öffnet in neuem Tab) führt getarnte Werbung ausdrücklich in seiner Liste jedenfalls unlauterer Geschäftspraktiken; dieser Teil geht auf europäische Vorgaben zurück. Für Online-Werbung verlangt außerdem das E-Commerce-Gesetz (§ 6 ECG), dass kommerzielle Kommunikation klar als solche erkennbar ist und erkennen lässt, in wessen Auftrag sie erfolgt. Das Mediengesetz (öffnet in neuem Tab) verlangt zusätzlich, entgeltliche Veröffentlichungen in periodischen Medien zu kennzeichnen. Eine Ausnahme gilt nur, wenn die Entgeltlichkeit schon durch Gestaltung und Anordnung zweifelsfrei erkennbar ist. Ob ein einzelnes Unternehmenskonto darunter fällt, ist eine Frage des Einzelfalls. Diese Einordnung nehmen wir Ihnen nicht ab.
Praktisch heißt das: Kooperationen, Produktplatzierungen und beworbene Beiträge werden gekennzeichnet. Die Werbekennzeichnung steht am Anfang des Beitrags und nicht zwischen dreißig Hashtags. Das technische Label der Plattform, etwa „Bezahlte Partnerschaft“, sehen wir als Ergänzung und nicht als Ersatz für eine im Beitrag lesbare Kennzeichnung. Wir richten das von Anfang an so ein, weil eine nachträgliche Korrektur ungleich unangenehmer ist.
Zwei Punkte, nach denen regelmäßig gefragt wird. Wer eine Unternehmensseite auf Facebook betreibt, kann für die dabei anfallenden Besucherdaten gemeinsam mit dem Anbieter verantwortlich sein. Art. 26 DSGVO verlangt dafür eine Vereinbarung darüber, wer welche Pflicht erfüllt. Und Gewinnspiele in sozialen Netzwerken folgen eigenen Regeln, zusätzlich zu den Bedingungen der jeweiligen Plattform. Wir weisen auf beides hin und richten unsere Arbeit danach aus. Diese Seite beschreibt unsere Arbeitsweise und ist keine Rechtsauskunft. Die Beurteilung Ihres Falls gehört zu Ihrer Rechtsberatung.
Was zu Social Media dazugehört
Inhalte, Bildsprache und lokale Auffindbarkeit greifen ineinander. Der Stoff dafür entsteht oft in denselben Projekten.
Business-Fotografie
Echte Bilder von Menschen, Räumen und Arbeit: der Stoff für Beiträge, die niemand sonst hat.
Grafik & Illustration
Vorlagen und Bildsprache, die Ihren Kanal wiedererkennbar machen, statt Design nach Tagesform.
Lokale Sichtbarkeit
Google-Unternehmensprofil und Branchenverzeichnisse, damit Vertrauen aus Social Media auch dort ankommt, wo beauftragt wird.
Selbsttest · 1 Minute
Passt Ihr Auftritt zu Ihrem Alltag?
Fünf Fragen zu Ihrer Präsenz und Ihrer Routine.
Häufige Fragen zu Social Media
Welcher Kanal ist für mein Unternehmen der richtige?
Wichtiger als die Plattformwahl ist die ehrliche Einschätzung, wie viel Zeit realistisch bleibt. Ein aktiver Kanal genügt. Profile, die seit einem halben Jahr stillstehen, schaden eher.
Wie oft muss man posten?
Wir legen den Takt deshalb nach Ihrer Kapazität fest und halten ihn. Ein Beitrag alle zwei Wochen, der verlässlich kommt, wirkt seriöser als drei in einer Woche und danach zwei Monate Stille.
Was kostet Social-Media-Betreuung?
Pauschalpreise nennen wir keine, sie wären geraten. Nach der Bestandsaufnahme bekommen Sie ein Angebot mit Fixpreis und wissen vor der Beauftragung, was Sie bekommen und was es kostet.
Muss bezahlte Werbung gekennzeichnet werden?
Die Kennzeichnung gehört an den Anfang und in die Sprache des Beitrags, nicht ans Ende einer Hashtag-Reihe. Das Plattform-Label „Bezahlte Partnerschaft“ ist ein technisches Hilfsmittel und ersetzt diese sichtbare Kennzeichnung aus unserer Sicht nicht.
Wie ein konkreter Fall zu beurteilen ist, klärt Ihre Rechtsberatung. Wir sind keine.
Bringt Social Media etwas für die Suchmaschinen-Sichtbarkeit?
Unmittelbar wirkt Social Media an anderer Stelle: Ihr Profil erscheint oft selbst in den Suchergebnissen zu Ihrem Firmennamen. Ein gepflegter Auftritt besetzt dort einen Platz, den sonst jemand anderer einnimmt.
Quelle: Google Search Central: Ranking-Systeme (Stand August 2026) (öffnet in neuem Tab)
Wird auf Instagram und TikTok gesucht wie bei Google?
Für konkrete Kauf- und Auftragsentscheidungen bleiben Website, klassische Suche und Bewertungen die wichtigeren Stationen. Die Kanäle müssen zusammenspielen, nicht konkurrieren.
Sollte man Follower kaufen, um schneller zu starten?
Rechnerisch bleibt trotzdem ein Effekt: Eine Interaktionsrate, die auf die Followerzahl bezogen wird, sinkt, wenn der Nenner wächst und niemand reagiert. Dazu kommt das Vertrauensproblem: Eine Zahl, die nicht zur sichtbaren Aktivität passt, fällt Fachleuten und aufmerksamer Kundschaft auf.
Quelle: Meta: Gemeinschaftsstandards, Inauthentic Behavior (öffnet in neuem Tab)
Lohnt sich Social Media für B2B-Betriebe und Handwerk?
Für erklärungsbedürftige B2B-Leistungen ist ein gepflegtes LinkedIn-Profil oft der naheliegendste Kanal. Auch das ist ein zulässiges Ergebnis der Kanalwahl.
Woran erkennen wir, ob die Betreuung wirkt?
Eine Umstellung macht ältere Berichte unvergleichbar: Meta hat die Kennzahl „Impressionen“ in den Insights zu Medien und Konten mit 21. April 2025 für alle API-Versionen abgekündigt. An ihre Stelle sind die „Aufrufe“ (views) getreten. Wer heute noch Impressionen ausweist, rechnet mit einer Größe, die es in den organischen Insights nicht mehr gibt; im Werbeanzeigenmanager gibt es sie weiterhin.
Was Sie von uns nicht bekommen: einen Bericht, der Stille schönfärbt. Wenn wenig passiert ist, steht dort, dass wenig passiert ist, und was wir deshalb ändern.
Quelle: Meta for Developers: Instagram Platform Changelog (öffnet in neuem Tab)
Wem gehören die Inhalte, die Sie für uns erstellen?
Die Einzelheiten regelt unsere Seite zu den Nutzungsrechten. Lesen Sie sie vor Projektstart, nicht danach.
Umgekehrt gilt: An fremden Inhalten wie Fotos anderer Konten, Bildern aus dem Netz oder Musik erwerben Sie über die Nutzungsbedingungen einer Plattform keine Rechte. Und Aufnahmen, auf denen Mitarbeitende oder Kundschaft erkennbar sind, veröffentlichen wir nur mit deren Einverständnis.
Quelle: Instagram: Nutzungsbedingungen (abgerufen 16.08.2026) (öffnet in neuem Tab)
Begriffe zu dieser Leistung
Fachbegriffe, die auf dieser Seite vorkommen – im Glossar in einem Satz erklärt.
- Community-Guidelines (Netiquette)
- Content-Repurposing (Content-Wiederverwertung)
- Deepfake
- Feed-Algorithmus
- Instagram Shopping
- Kommentarmoderation
- Owned Community (eigene Gruppen und Foren)
- Shitstorm & Krisenkommunikation
- Social Commerce
- Social Search (Suche in sozialen Netzwerken)
- Text-to-Video-KI (Videogenerierung)
- UTM-Parameter