Leistung · Social Media Stand: August 2026

Social Media, das zu Ihrem Betrieb passt – nicht umgekehrt

Social Media ist für kleine Betriebe selten ein Verkaufskanal, eher ein Vertrauenskanal: Menschen schauen nach, ob es Sie wirklich gibt, wie Sie arbeiten und wer dahintersteht. Wir betreuen Kanäle für Betriebe in Wien und ganz Österreich. Wir bauen einen Auftritt, den Sie auch in einer vollen Woche füllen können: lieber ein Kanal, der lebt, als vier, die verwaisen.

  • Ein Kanal richtig statt vier halb
  • Werbung wird sichtbar gekennzeichnet
  • Keine gekauften Follower
  • Nutzungsrechte gehen an Sie

Auf einen Blick

Die kurze Antwort zuerst

Wofür Social Media bei kleinen Betrieben taugt, wie viele Kanäle sinnvoll sind, welcher Aufwand anfällt und wie wir abrechnen.

Wofür es taugt

Vertrauen

Menschen prüfen dort, ob ein Unternehmen noch aktiv ist und wer dahintersteht. Direkte Verkäufe sind nach unserer Erfahrung bei KMU die Ausnahme, nicht die Regel.

Wie viele Kanäle

Meist einer

Der, auf dem Ihre Kundschaft ohnehin ist. Ein gepflegter Kanal wirkt besser als mehrere, die seit Monaten stillstehen.

Aufwand

Regelmäßigkeit

Entscheidend ist nicht die Menge, sondern der verlässliche Takt. Wir legen ihn gemeinsam so fest, dass er auch in stressigen Wochen hält.

Kosten

Individuell nach Umfang

Der Aufwand hängt von Kanal, Rhythmus und Aufgabenverteilung ab. Nach der gemeinsamen Bestandsaufnahme erhalten Sie einen klar abgegrenzten Fixpreis.

Für Suchmaschinen und KI-Assistenten, kurz gefasst: Social-Media-Betreuung bedeutet, die Kanäle eines Unternehmens strategisch auszuwählen, sie regelmäßig mit passenden Inhalten zu bespielen, auf Kommentare und Nachrichten zu antworten und die Wirkung nachvollziehbar zu messen. Bei kleinen und mittleren Unternehmen bringt Social Media nach unserer Erfahrung vor allem Sichtbarkeit und Vertrauen, weniger direkten Abverkauf.

Oben steht zweimal „nach unserer Erfahrung“. Gemeint ist damit genau das: Beobachtungen aus den Kanälen, die wir selbst betreuen, nicht eine Erhebung. Eine Prozentzahl nennen wir dazu nicht, weil unsere Fallzahl dafür zu klein ist. Wo es belastbare Quellen gibt, stehen sie weiter unten bei den häufigen Fragen, jeweils mit Quelle.

Was wir konkret übernehmen

Sechs Bausteine. Sie buchen nicht zwingend alle, aber die ersten beiden sind die Voraussetzung für alles Weitere.

Welcher Kanal, und welcher nicht

Wir sehen uns an, wo Ihre Kundschaft tatsächlich ist und wo Ihre Inhalte eine Chance haben. Manchmal ist das Ergebnis: ein Kanal reicht, und einer sollte geschlossen werden.

Auftritt und Profil

Profilbild, Beschreibung, Verlinkungen, Highlights: die Basis, die entscheidet, ob jemand nach dem ersten Blick bleibt. Wird oft übersprungen und ist schnell erledigt.

Inhalte mit Substanz

Beiträge aus Ihrem Arbeitsalltag statt Zitatkacheln: Projekte, Menschen, Erklärungen. Formuliert mit den Begriffen, nach denen Ihre Kundschaft auch in der Suche der Plattformen sucht. Wenn wir für Sie fotografieren oder gestalten, entsteht das Material ohnehin im Haus.

Community und Antworten

Kommentare und Nachrichten beantworten, unangenehme eingeschlossen. Das ist der Teil, der Vertrauen bringt und am ehesten liegen bleibt.

Werbung, wenn sie sich rechnet

Bezahlte Reichweite gezielt für einzelne Anlässe statt als Dauerzustand. Wir kennzeichnen sie und grenzen die Ausspielung regional ein.

Auswertung mit Bezugsgröße

Wir berichten, was tatsächlich passiert ist, auch wenn es wenig war. Zu jeder Kennzahl steht die Bezugsgröße dabei; die Follower-Zahl allein sagt am wenigsten aus.

Vier Dinge übernehmen wir nicht. Wir veröffentlichen nichts, was uns niemand aus dem Betrieb erzählt hat, denn ohne Zulieferung wird jeder Kanal beliebig. Wir sind keine Rufbereitschaft: Antworten laufen an Werktagen, nicht rund um die Uhr. Wir kaufen keine Follower und keine Interaktionen. Und wir übernehmen keinen Kanal, für den im Betrieb niemand ansprechbar ist, weil Community Management regelmäßig Rückfragen in den Betrieb zurückgibt. Passt einer dieser vier Punkte nicht, sagen wir das im Erstgespräch und nicht im dritten Monat.

Mythen-Check

Fünf Sätze, die Sie über Social Media gehört haben

Was stimmt, was halb stimmt und was falsch ist.

  • Stimmt teilweise

    „Ohne Social Media ist ein Unternehmen heute unsichtbar.“

    Auffindbar machen Sie vor allem Ihre Website, die Suche und Ihr Google-Unternehmensprofil. Ein gepflegter Social-Media-Auftritt ergänzt das: Er taucht bei der Suche nach Ihrem Firmennamen mit auf und zeigt, wer dahintersteht. Nur ein sichtbar verwaister Kanal wirkt schlechter als gar keiner.

  • Mythos

    „Viele Follower bedeuten viele Kundinnen und Kunden.“

    Die Follower-Zahl sagt nichts darüber, ob die richtigen Menschen zusehen. Sie ist der Standardfall einer Vanity-Metrik: eine Zahl, die groß aussieht und keine Entscheidung stützt. Entscheidend ist, wer reagiert, nachfragt und im Geschäft steht. Ein kleines Konto mit Kundschaft aus der Region bringt mehr als ein großes mit stummem Publikum.

  • Mythos

    „Man muss auf allen Plattformen vertreten sein.“

    Jeder zusätzliche Kanal kostet Inhalte, Antworten und Aufmerksamkeit. Verwaiste Profile schaden mehr, als fehlende auffallen. Bei der Kanalauswahl zählen deshalb Kundschaft und Kapazität, nicht die Zahl der Plattformen. Ein häufiges Ergebnis: einer bleibt, einer wird geschlossen.

  • Stimmt teilweise

    „Junge Leute suchen vor allem auf TikTok und Instagram.“

    In sozialen Netzwerken wird gesucht, nach Inspiration, Lokalem und Empfehlungen. Wie oft das in Österreich passiert, können wir nicht beziffern. Deshalb gehören die richtigen Begriffe in Profil und Beiträge. Diese Suche in sozialen Netzwerken ersetzt die klassische Suche aber nicht: Wer konkret beauftragen will, prüft weiterhin Website, Suchergebnisse und Bewertungen.

  • Mythos

    „Selber posten kostet ja nichts.“

    Bezahlt wird mit Arbeitszeit: Inhalte planen, fotografieren, texten, antworten, und das verlässlich auch in vollen Wochen. Genau daran scheitert Selbermachen am häufigsten, nicht am Können. Die eigene Arbeitszeit ist bei Social Media meist der teuerste Posten.

Entscheidungshilfe

Selbst machen oder abgeben?

Beides funktioniert, aber nicht für jeden Betrieb gleich gut. Sechs Punkte, an denen sich die Entscheidung meist festmacht.

Kriterium Selbst betreuen Mit Agentur
Nähe zum Geschehen Sie sind dort, wo die Geschichten entstehen Wir brauchen Zulieferung von Ihnen, sonst wird es beliebig
Verlässlichkeit Bleibt in stressigen Wochen meist als Erstes liegen Der Takt hält, weil er terminiert und bezahlt ist
Antwortzeit Sofort, wenn jemand hinschaut Vereinbart, üblicherweise innerhalb eines Werktags
Gestaltung Schwankt mit der Tagesform Einheitlich, weil Vorlagen und Bildsprache stehen
Rechtliches Kennzeichnung und Bildrechte bleiben Ihr Risiko Wir kennzeichnen mit und sprechen offene Bildrechte an; die rechtliche Beurteilung bleibt bei Ihnen
Kosten Ihre Arbeitszeit, oft unterschätzt Ein planbarer Betrag pro Monat
Unsere Empfehlung: Wenn in Ihrem Betrieb jemand Freude daran hat und die Zeit bekommt, machen Sie es selbst. Niemand kennt Ihren Alltag besser. Wir helfen dann beim Aufsetzen und mit Vorlagen, statt monatlich abzurechnen. Abgeben lohnt sich, wenn der Kanal sonst liegen bleibt.

Unabhängig davon, wer die Arbeit macht, bleibt eine Grenze: Über die Regeln des Kanals entscheidet die Plattform. Reichweite, Sortierung und im Ernstfall der Zugang können sich ändern, ohne dass Sie gefragt werden; der Fachbegriff dafür ist Plattformabhängigkeit. Was länger halten soll, gehört deshalb zusätzlich auf Ihre eigene Website. Der Kanal bringt Menschen dorthin, bleiben sollen sie bei Ihnen.

So gehen wir vor

Vier Etappen bis zum laufenden Betrieb.

  1. Schritt 1

    Bestandsaufnahme

    Was gibt es schon, was funktioniert, was ist verwaist? Wir sehen uns Ihre Kanäle an, dazu drei bis fünf vergleichbare Betriebe. Nicht um zu kopieren, sondern um einzuschätzen, was in Ihrer Branche üblich ist.

  2. Schritt 2

    Kanal und Takt festlegen

    Gemeinsam entscheiden wir, welcher Kanal bleibt und in welchem Rhythmus er bespielt wird. Lieber ein realistischer Takt, den wir halten, als ein ambitionierter, den wir nach acht Wochen reißen.

  3. Schritt 3

    Aufsetzen

    Profil vervollständigen, Bildsprache und Vorlagen anlegen, erste Beiträge produzieren, Zuständigkeiten und Antwortwege klären. Ab hier ist der Kanal vorzeigbar.

  4. Schritt 4

    Laufender Betrieb

    Redaktionsplan, Produktion, Veröffentlichung, Antworten. Dazu ein kurzer Bericht in vereinbartem Abstand. Darin steht, was tatsächlich passiert ist.

Was wir nicht wissen: Wie viel Reichweite ein Konto ohne Werbebudget bekommen wird, lässt sich nicht vorhersagen. Belastbare Zahlen dazu kennen wir nicht und nennen deshalb keine. Was wir zusagen: einen Auftritt, der jemanden überzeugt, der ohnehin schon nach Ihnen sucht, und einen Bericht, der auch einen schwachen Monat als solchen benennt. Was wir nicht zusagen: Follower-Zahlen, Reichweiten oder Anfragen pro Monat.

Der Grund dafür steckt in der Technik der Plattformen. Welche Beiträge wem gezeigt werden, entscheidet ein Feed-Algorithmus, dessen Gewichtung kein Anbieter vollständig veröffentlicht. Organische Reichweite ist deshalb nichts, was man bestellen kann. Planbar ist der Teil, der bei uns liegt: dass etwas erscheint, dass es zum Betrieb passt und dass jemand auf Antworten reagiert.

Werbung muss erkennbar sein

Bezahlte Inhalte als redaktionelle auszugeben, ist in Österreich unlauter, und zwar unabhängig davon, ob es auf einer Website oder in einem sozialen Netzwerk passiert. Das Bundesgesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (öffnet in neuem Tab) führt getarnte Werbung ausdrücklich in seiner Liste jedenfalls unlauterer Geschäftspraktiken; dieser Teil geht auf europäische Vorgaben zurück. Für Online-Werbung verlangt außerdem das E-Commerce-Gesetz (§ 6 ECG), dass kommerzielle Kommunikation klar als solche erkennbar ist und erkennen lässt, in wessen Auftrag sie erfolgt. Das Mediengesetz (öffnet in neuem Tab) verlangt zusätzlich, entgeltliche Veröffentlichungen in periodischen Medien zu kennzeichnen. Eine Ausnahme gilt nur, wenn die Entgeltlichkeit schon durch Gestaltung und Anordnung zweifelsfrei erkennbar ist. Ob ein einzelnes Unternehmenskonto darunter fällt, ist eine Frage des Einzelfalls. Diese Einordnung nehmen wir Ihnen nicht ab.

Praktisch heißt das: Kooperationen, Produktplatzierungen und beworbene Beiträge werden gekennzeichnet. Die Werbekennzeichnung steht am Anfang des Beitrags und nicht zwischen dreißig Hashtags. Das technische Label der Plattform, etwa „Bezahlte Partnerschaft“, sehen wir als Ergänzung und nicht als Ersatz für eine im Beitrag lesbare Kennzeichnung. Wir richten das von Anfang an so ein, weil eine nachträgliche Korrektur ungleich unangenehmer ist.

Zwei Punkte, nach denen regelmäßig gefragt wird. Wer eine Unternehmensseite auf Facebook betreibt, kann für die dabei anfallenden Besucherdaten gemeinsam mit dem Anbieter verantwortlich sein. Art. 26 DSGVO verlangt dafür eine Vereinbarung darüber, wer welche Pflicht erfüllt. Und Gewinnspiele in sozialen Netzwerken folgen eigenen Regeln, zusätzlich zu den Bedingungen der jeweiligen Plattform. Wir weisen auf beides hin und richten unsere Arbeit danach aus. Diese Seite beschreibt unsere Arbeitsweise und ist keine Rechtsauskunft. Die Beurteilung Ihres Falls gehört zu Ihrer Rechtsberatung.

Was zu Social Media dazugehört

Inhalte, Bildsprache und lokale Auffindbarkeit greifen ineinander. Der Stoff dafür entsteht oft in denselben Projekten.

Business-Fotografie

Echte Bilder von Menschen, Räumen und Arbeit: der Stoff für Beiträge, die niemand sonst hat.

Grafik & Illustration

Vorlagen und Bildsprache, die Ihren Kanal wiedererkennbar machen, statt Design nach Tagesform.

Lokale Sichtbarkeit

Google-Unternehmensprofil und Branchenverzeichnisse, damit Vertrauen aus Social Media auch dort ankommt, wo beauftragt wird.

Selbsttest · 1 Minute

Passt Ihr Auftritt zu Ihrem Alltag?

Fünf Fragen zu Ihrer Präsenz und Ihrer Routine.

01Ihre Präsenz

1. Wissen Sie, auf welchen Kanälen Ihre Kundschaft unterwegs ist?
2. Stimmen Profilbild, Beschreibung und Kontaktdaten auf allen Kanälen?
3. Ist Ihr letzter Beitrag jünger als vier Wochen?

02Ihre Routine

4. Antwortet jemand verlässlich auf Kommentare und Nachrichten?
5. Gibt es eine einfache Routine, wer wann was postet?

So werten Sie aus: Zählen Sie Ihre „Ja“-Antworten und vergleichen Sie mit der Tabelle.

  • 0–1 von 5: Ihr Auftritt läuft nebenher, und das sieht man ihm an. Besser wenige Kanäle mit Routine als viele ohne. Ein realistischer Plan ist der erste Schritt.
  • 2–3 von 5: Solide Präsenz, aber die Routine hakt an einzelnen Stellen. Mit klaren Zuständigkeiten wird aus gelegentlichen Beiträgen ein verlässlicher Kanal.
  • 4–5 von 5: Ihr Auftritt passt zu Ihrem Alltag. Jetzt lohnt sich Feinschliff bei Inhalten, die Ihre Stärken klarer zeigen.

Ihre Antworten bleiben in Ihrem Browser; die Auswertung passiert direkt auf Ihrem Gerät. Wir übertragen und speichern sie nicht; beim Aufruf der Seite fallen wie üblich Server-Logdaten an, dazu informiert die Datenschutzerklärung.

Häufige Fragen zu Social Media

Welcher Kanal ist für mein Unternehmen der richtige?
Der, auf dem Ihre Kundschaft ohnehin ist und den Sie durchhalten können. Die Frage lässt sich nicht allgemein beantworten, aber gut eingrenzen: Wer sichtbare Ergebnisse zeigt, ist auf bildstarken Kanälen richtig. Wer erklärungsbedürftige Leistungen an andere Unternehmen verkauft, findet dort selten jemanden.
Wichtiger als die Plattformwahl ist die ehrliche Einschätzung, wie viel Zeit realistisch bleibt. Ein aktiver Kanal genügt. Profile, die seit einem halben Jahr stillstehen, schaden eher.
Wie oft muss man posten?
Regelmäßig genug, dass der Kanal nicht stillgelegt wirkt. Der Takt zählt mehr als die Menge. Es gibt keine belegbare Mindestfrequenz, die für alle Branchen gilt. Wer Ihnen eine nennt, hat sie geraten.
Wir legen den Takt deshalb nach Ihrer Kapazität fest und halten ihn. Ein Beitrag alle zwei Wochen, der verlässlich kommt, wirkt seriöser als drei in einer Woche und danach zwei Monate Stille.
Was kostet Social-Media-Betreuung?
Das hängt von Kanal, Takt und Aufgabenteilung ab. Nach der Bestandsaufnahme erhalten Sie einen klar abgegrenzten Fixpreis. Die größten Preistreiber sind: wie viele Kanäle betreut werden, in welchem Rhythmus Inhalte erscheinen, wer Fotos, Grafik und Text liefert, wie viel Community-Arbeit anfällt und ob Werbebudget verwaltet wird.
Pauschalpreise nennen wir keine, sie wären geraten. Nach der Bestandsaufnahme bekommen Sie ein Angebot mit Fixpreis und wissen vor der Beauftragung, was Sie bekommen und was es kostet.
Muss bezahlte Werbung gekennzeichnet werden?
Ja. Getarnte Werbung zählt in Österreich zu den jedenfalls unlauteren Geschäftspraktiken. Der Anhang zum Bundesgesetz gegen den unlauteren Wettbewerb nennt es ausdrücklich: Redaktionelle Inhalte, die zur Verkaufsförderung bezahlt wurden, ohne dass das erkennbar ist, sind unlauter. Für entgeltliche Veröffentlichungen in periodischen Medien verlangt das Mediengesetz zusätzlich eine Kennzeichnung als „Anzeige“, „entgeltliche Einschaltung“ oder „Werbung“.
Die Kennzeichnung gehört an den Anfang und in die Sprache des Beitrags, nicht ans Ende einer Hashtag-Reihe. Das Plattform-Label „Bezahlte Partnerschaft“ ist ein technisches Hilfsmittel und ersetzt diese sichtbare Kennzeichnung aus unserer Sicht nicht.
Wie ein konkreter Fall zu beurteilen ist, klärt Ihre Rechtsberatung. Wir sind keine.

Quelle: RIS: UWG, Anhang Z 11 (öffnet in neuem Tab)

Bringt Social Media etwas für die Suchmaschinen-Sichtbarkeit?
Nicht direkt. Die Wirkung läuft über Umwege. Google nennt in seiner Übersicht der Ranking-Systeme (abgerufen im August 2026) keine Social-Media-Signale; einen direkten Ranking-Effekt setzen wir deshalb nicht voraus. Der Zusammenhang ist indirekt: Wer über einen Beitrag auf Sie aufmerksam wird, sucht später womöglich nach Ihrem Namen, verlinkt Sie auf der eigenen Seite oder erwähnt Sie. Das wirkt sehr wohl.
Unmittelbar wirkt Social Media an anderer Stelle: Ihr Profil erscheint oft selbst in den Suchergebnissen zu Ihrem Firmennamen. Ein gepflegter Auftritt besetzt dort einen Platz, den sonst jemand anderer einnimmt.

Quelle: Google Search Central: Ranking-Systeme (Stand August 2026) (öffnet in neuem Tab)

Wird auf Instagram und TikTok gesucht wie bei Google?
Teilweise ja. Die Suche in den Plattformen ergänzt die klassische Suche, ersetzt sie aber nicht. Ein Teil der Menschen verwendet die Suchfunktion sozialer Netzwerke für Inspiration, Lokales und Empfehlungen, teils bevor sie überhaupt einen Namen kennen. Belastbare Zahlen dazu für Österreich kennen wir nicht, deshalb nennen wir keine. Meta beschreibt die Instagram-Suche als KI-System, das Ergebnisse personalisiert sortiert. Als eines der Signale nennt Meta die Ähnlichkeit zwischen den gesuchten Wörtern und dem Benutzungs- oder Profilnamen des Kontos. Welche Felder sonst noch einfließen, ist nicht vollständig offengelegt. Wir formulieren Profiltexte und Bildunterschriften mit den Begriffen, nach denen Ihre Kundschaft tatsächlich sucht.
Für konkrete Kauf- und Auftragsentscheidungen bleiben Website, klassische Suche und Bewertungen die wichtigeren Stationen. Die Kanäle müssen zusammenspielen, nicht konkurrieren.

Quelle: Meta Transparenzcenter: KI-System für die Instagram-Suche (abgerufen 16.08.2026) (öffnet in neuem Tab)

Sollte man Follower kaufen, um schneller zu starten?
Nein. Unechte Follower verstoßen gegen die Plattformregeln und verschwinden, sobald die Plattform aufräumt. Meta untersagt in seinen Gemeinschaftsstandards ausdrücklich, die Followerzahl oder die Interaktionen eines Kontos über unechte Konten aufzublasen. Werden diese Konten entfernt, ist die gekaufte Zahl wieder weg. Wie sich gekaufte Follower auf die Ausspielung auswirken, legen die Plattformen nicht offen. Dazu behaupten wir nichts.
Rechnerisch bleibt trotzdem ein Effekt: Eine Interaktionsrate, die auf die Followerzahl bezogen wird, sinkt, wenn der Nenner wächst und niemand reagiert. Dazu kommt das Vertrauensproblem: Eine Zahl, die nicht zur sichtbaren Aktivität passt, fällt Fachleuten und aufmerksamer Kundschaft auf.

Quelle: Meta: Gemeinschaftsstandards, Inauthentic Behavior (öffnet in neuem Tab)

Lohnt sich Social Media für B2B-Betriebe und Handwerk?
Ja, aber mit anderem Ziel: als sichtbarer Nachweis der Arbeit und oft auch fürs Finden von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Direkte Aufträge entstehen dort selten. Was in der Praxis funktioniert: dokumentierte Projekte, Menschen aus dem Team, Einblicke in die Arbeitsweise. Genau das wollen Bewerberinnen, Bewerber und künftige Auftraggeber vor dem ersten Kontakt sehen.
Für erklärungsbedürftige B2B-Leistungen ist ein gepflegtes LinkedIn-Profil oft der naheliegendste Kanal. Auch das ist ein zulässiges Ergebnis der Kanalwahl.
Woran erkennen wir, ob die Betreuung wirkt?
An Reaktionen, Nachrichten und Profilbesuchen, nicht an der Follower-Zahl. Wir vereinbaren vorab wenige Kennzahlen, die zu Ihrem Ziel passen: Antworten und Anfragen, Profilaufrufe, Klicks zur Website, bei bezahlter Werbung die Kosten pro Ergebnis. Zu jeder Zahl gehört die Bezugsgröße. Reichweite meint die Zahl der erreichten Konten. Aufrufe zählen, wie oft ein Inhalt abgespielt oder angezeigt wurde. Eine Interaktionsrate nennen wir nie ohne ihren Nenner: je erreichtem Konto oder je Follower. Beides ist üblich und ergibt sehr unterschiedliche Werte. Diese Zahlen stehen in jedem Bericht, im Klartext kommentiert.
Eine Umstellung macht ältere Berichte unvergleichbar: Meta hat die Kennzahl „Impressionen“ in den Insights zu Medien und Konten mit 21. April 2025 für alle API-Versionen abgekündigt. An ihre Stelle sind die „Aufrufe“ (views) getreten. Wer heute noch Impressionen ausweist, rechnet mit einer Größe, die es in den organischen Insights nicht mehr gibt; im Werbeanzeigenmanager gibt es sie weiterhin.
Was Sie von uns nicht bekommen: einen Bericht, der Stille schönfärbt. Wenn wenig passiert ist, steht dort, dass wenig passiert ist, und was wir deshalb ändern.

Quelle: Meta for Developers: Instagram Platform Changelog (öffnet in neuem Tab)

Wem gehören die Inhalte, die Sie für uns erstellen?
Ihnen. Nutzungsrechte und Ausgangsdateien gehen an Sie über. Was wir für Sie fotografieren, gestalten und texten, bekommen Sie samt der vereinbarten Nutzungsrechte. Auch wenn die Zusammenarbeit endet, bleibt Ihr Kanal Ihrer und die Inhalte verwendbar.
Die Einzelheiten regelt unsere Seite zu den Nutzungsrechten. Lesen Sie sie vor Projektstart, nicht danach.
Umgekehrt gilt: An fremden Inhalten wie Fotos anderer Konten, Bildern aus dem Netz oder Musik erwerben Sie über die Nutzungsbedingungen einer Plattform keine Rechte. Und Aufnahmen, auf denen Mitarbeitende oder Kundschaft erkennbar sind, veröffentlichen wir nur mit deren Einverständnis.

Quelle: Instagram: Nutzungsbedingungen (abgerufen 16.08.2026) (öffnet in neuem Tab)

Unsicher, ob sich Social Media für Sie rechnet?

Sagen Sie uns, was Sie anbieten und wie viel Zeit realistisch bleibt. Wir sagen Ihnen, welcher Kanal für Sie sinnvoll ist, und ob überhaupt einer.

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