UTM-Parameter
UTM-Parameter sind standardisierte Zusätze an einer URL (utm_source, utm_medium, utm_campaign sowie optional utm_id, utm_term und utm_content), mit denen die Herkunft von Website-Besuchen manuell gekennzeichnet wird. In GA4 fließen sie in die Kanalzuordnung ein und ermöglichen so eine feingranulare Auswertung einzelner Kampagnen, Newsletter oder Kooperationen unabhängig von der automatischen Kanalgruppierung.
In der Praxis
In der Praxis werden UTM-Parameter vor allem für Links außerhalb der eigenen Domain gesetzt, etwa in Newslettern, Social-Media-Posts oder bezahlten Kooperationen, während interne Links und Google-Ads-Klicks ihre Herkunft meist automatisch übergeben. Wichtig ist eine unternehmensweit einheitliche Namenskonvention, etwa durchgängig klein geschriebene Werte, da GA4 utm_source=Newsletter und utm_source=newsletter als zwei getrennte Quellen auswertet. Ohne klare Konventionen zersplittern Berichte schnell in unnötig viele Einzelzeilen. Neben den fünf klassischen Parametern führt Google zusätzlich utm_id, utm_source_platform, utm_creative_format und utm_marketing_tactic; praktisch relevant ist vor allem utm_id, weil GA4 diese Kampagnen-ID auswertet.