Local SEO · Google Suche und Maps
Ein Google Unternehmensprofil, das im Alltag verlässlich bleibt
Über das kostenlose Unternehmensprofil verwalten Sie, welche Angaben Google zu Ihrem Betrieb in der Suche und auf Maps anzeigt. Wir richten es sauber ein und wählen Kategorien nach dem, was Sie wirklich tun. Für Öffnungszeiten, Bilder, Leistungen und Bewertungen legen wir einen Pflegeablauf fest, dem Ihr Team auch ohne uns folgen kann. Ranking-Versprechen gibt es bei uns keine.
Was das Profil leistet – und was nicht
Ist ein Profil verifiziert, verwaltet der Betrieb dort selbst Adresse oder Einzugsgebiet, Telefonnummer, Website und Öffnungszeiten. Je nach Branche kommen Leistungen, Buchungslinks oder weitere Funktionen hinzu. Welche Funktionen es gibt, ändert Google laufend. Die Angaben hier haben den Stand August 2026. Wer keinen persönlichen Kundenkontakt hat, ist nach Googles Richtlinien für ein Profil nicht vorgesehen.
Ein vollständiges Profil ist eine notwendige Grundlage, aber keine Garantie für eine bestimmte Position. Google beschreibt lokale Ergebnisse anhand von Relevanz, Entfernung und Bekanntheit. Die Entfernung zwischen Suchendem und Standort lässt sich nicht wegoptimieren. Beeinflussen können wir die Qualität und Eindeutigkeit der Angaben sowie die Verbindung zur eigenen Website. Was Nähe als Rankingfaktor bedeutet, erklärt der Glossarbeitrag zur Standortnähe.
Vom vorhandenen Eintrag zum pflegbaren Profil
Wir ändern nicht alles auf einmal. Zuerst klären wir Eigentum und Stammdaten, danach die sichtbaren Inhalte.
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Eintrag und Berechtigung klären
Wir prüfen, ob bereits ein Profil oder eine Dublette existiert, wer Zugriff hat und welche Verifizierung Google verlangt. Zugang bleibt beim Unternehmen; die Agentur erhält nur die nötige Rolle.
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Reale Stammdaten festhalten
Firmenname, Adresse oder Einzugsgebiet, Haupttelefonnummer, Website und reguläre Öffnungszeiten gleichen wir mit dem ab, was vor Ort und auf den Drucksachen tatsächlich steht. Wird am Standort keine Kundschaft empfangen, verlangt Google, die Adresse aus dem Profil zu entfernen. Das Einzugsgebiet wird über Städte, Postleitzahlen oder Regionen angegeben. Einen Radius sieht Google dafür nicht vor.
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Kategorie und Leistungen verständlich ordnen
Die Hauptkategorie beschreibt, was das Unternehmen ist, nicht jede einzelne Leistung. Zusätzliche Kategorien und Leistungsfelder ergänzen nur, was wirklich angeboten wird.
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Pflege für besondere Fälle vorbereiten
Feiertage, Betriebsurlaub, neue Fotos und geänderte Leistungen brauchen klare Zuständigkeiten. Eine kurze Checkliste verhindert, dass das Profil nach der Einrichtung wieder veraltet.
Google zeigt im Profil eigene Statistiken: Aufrufe, Anrufe, Routenanfragen und Klicks zur Website. Ausschläge sind daran gut zu erkennen. Nach einer Preisänderung, einem Umbau oder einer Änderung der Öffnungszeiten lässt sich meist bald erkennen, ob sich etwas verschiebt. Wir lesen diese Zahlen als Hinweis und nicht als Erfolgsnachweis, weil wir die Zählweise nicht nachrechnen können. Diesen Zahlen stellen wir jene gegenüber, die auf der eigenen Website messbar sind. Was die einzelnen Angaben bedeuten, erklärt der Glossarbeitrag zu den Statistiken im Unternehmensprofil.
Verifizierung: wie Google prüft, dass es Ihren Betrieb gibt
Bevor ein Profil verwaltet werden kann, verlangt Google eine Bestätigung. Die Methode wählen nicht Sie, sondern Google – je nach Branche, Region und öffentlich verfügbaren Informationen. Möglich sind Telefon oder SMS, E-Mail, eine Videoaufzeichnung, ein Live-Videoanruf oder eine Postkarte; manchmal verlangt Google mehrere Verfahren nacheinander. Nach dem letzten Schritt dauert die Prüfung laut Google bis zu fünf Werktage (Google-Hilfe: Unternehmen bestätigen (öffnet in neuem Tab)).
In der Praxis scheitern Videos meist an denselben drei Punkten:
- Schild fehlt: Das Geschäftsschild ist nicht im Bild.
- Ort unklar: Der Standort ist nicht erkennbar.
- Zutritt unbelegt: Es fehlt der Nachweis, dass Sie in nichtöffentliche Bereiche kommen, etwa Kassa, Lager oder Schlüssel.
Bei der Postkarte gilt: Name, Adresse und Kategorie während des Wartens nicht ändern, sonst wird der Code ungültig. Und planen Sie die Bestätigung vor der nächsten Änderung, nicht danach.
Bewertungen: was erlaubt ist und was Google entfernt
Bei Bewertungen ziehen Googles Richtlinien klare Linien (Google-Richtlinie für Rezensionen (öffnet in neuem Tab)):
- Erlaubt: alle Kundinnen und Kunden gleichermaßen um eine Bewertung bitten.
- Verboten: Bewertungen kaufen oder mit Rabatten und Geschenken belohnen.
- Verboten: das sogenannte Gating, also erst die Zufriedenen herausfiltern und nur sie zur Bewertung schicken.
Wer dagegen verstößt, riskiert die Entfernung der Bewertungen und Maßnahmen gegen das Profil. Unabhängig davon gilt: Gefälschte Verbraucherbewertungen sind in Österreich eine unlautere Geschäftspraktik (Anhang Z 23c UWG). Dasselbe gilt für die ungeprüfte Behauptung, Bewertungen stammten von echten Käuferinnen und Käufern (Z 23b). Neben Googles Maßnahmen drohen dann Unterlassungsansprüche von Mitbewerbern.
Richtlinienwidrige Rezensionen melden Sie direkt an der Rezension oder über Googles Rezensions-Verwaltung; die Prüfung dauert in der Regel mehrere Tage (Google-Hilfe: Rezensionen melden (öffnet in neuem Tab)). Eine ehrliche Erwartung gehört dazu: Google entfernt nur Verstöße gegen die eigenen Richtlinien. Eine Bewertung, die Ihnen nicht gefällt, aber eine echte Erfahrung schildert, bleibt stehen. Google schlichtet keine Konflikte. Was Sie selbst in der Hand haben, ist die Antwort: sachlich, konkret, ohne Kundendaten preiszugeben. Die Details regelt der Glossarbeitrag zu den Bewertungsrichtlinien.
Wenn das Profil gesperrt wird
Google sperrt Profile, die gegen die Darstellungs-Richtlinien verstoßen (Google-Richtlinien zur Darstellung (öffnet in neuem Tab)). Die häufigsten Auslöser sind banal:
- Aufgefüllte Namen: Zusätze im Firmennamen, die dort nicht hingehören, also Ort, Leistung oder Schlagworte. Der Profilname muss dem realen Namen entsprechen, wie er am Schild und auf den Drucksachen steht.
- Adressen ohne echte Präsenz: virtuelle Büros oder Postfächer zählen nicht als Standort.
Die Wiederherstellung läuft über Googles Einspruchs-Tool (Google-Hilfe: gesperrte Profile (öffnet in neuem Tab)). Halten Sie Nachweise bereit, die exakt den Profilnamen und die Profiladresse zeigen: Gewerbeanmeldung, Steuerbescheid oder Betriebskosten-Rechnungen. Wichtig zu wissen:
- Nach dem Öffnen des Upload-Formulars bleiben nur 60 Minuten für den Upload.
- Während des laufenden Einspruchs darf kein neues Profil für denselben Betrieb angelegt werden.
- Wird der Einspruch abgelehnt, ist eine erneute Prüfung mit zusätzlichen, bisher nicht eingereichten Nachweisen möglich.
Was es nicht mehr gibt
Viele Anleitungen im Netz beschreiben Funktionen, die Google längst abgeschaltet hat. Damit Sie nichts suchen, was es nicht mehr gibt, hier der Stand:
- Google-Business-Websites: im März 2024 eingestellt (Search Engine Land (öffnet in neuem Tab)).
- Chat im Profil: im Juli 2024 eingestellt (Google-Hilfe: Chat eingestellt (öffnet in neuem Tab)).
- Öffentliche Fragen und Antworten: ersetzt Google seit Dezember 2025 durch eine KI-Antwortfunktion; bestehende Fragen lassen sich im Profil weiter beantworten. Die zugehörige Programmierschnittstelle (API) wurde im November 2025 abgeschaltet.
- Eigene Unternehmensprofil-App: gibt es nicht mehr; verwaltet wird direkt in der Google-Suche oder in Google Maps, angemeldet mit dem Konto des Betriebs.
Was weiterhin trägt: Beiträge, Fotos, Leistungen, Produkte und Öffnungszeiten samt Feiertagsregelung. Genau diese Grundlagen liest auch die KI-gestützte Suche aus – ein gepflegtes Profil wirkt an beiden Stellen.
Vorsicht bei Anrufen im Namen von Google
Ein Klassiker, vor dem auch die österreichische Watchlist Internet (öffnet in neuem Tab) warnt: Anrufer geben sich als Google aus und behaupten, der kostenlose Eintrag werde demnächst kostenpflichtig. Abhilfe verspreche nur ein bezahltes „Service-Paket“. Google stellt klar (Google-Hilfe: betrügerische Anrufe (öffnet in neuem Tab)):
- Es gibt keine unaufgeforderten Verkaufsanrufe von Google.
- Am Telefon werden nie Zahlungen oder Zahlungsdaten verlangt.
- Der Eintrag selbst ist kostenlos.
Ernst nehmen sollten Sie dagegen E-Mails zu Zugriffsanfragen: Beantragt jemand Zugriff auf Ihr Profil, haben Sie drei Tage Zeit zu reagieren. Bleibt die Anfrage unbeantwortet, kann die anfragende Person das Profil unter Umständen übernehmen (Google-Hilfe: Inhaberschaft (öffnet in neuem Tab)). Solche Mails also nie ungelesen archivieren – prüfen, wer anfragt, und im Zweifel ablehnen.
Ein einfaches Pflegebeispiel: Betriebsurlaub
Eine Werkstatt ist vom 24. Dezember bis 6. Jänner geschlossen. Die regulären Öffnungszeiten bleiben unverändert; für diese Tage werden rechtzeitig besondere Öffnungszeiten eingetragen. Gleichzeitig steht der Urlaub auf der Kontaktseite oder der Standortseite der Website. Nach der Rückkehr wird kontrolliert, ob Google die normalen Zeiten wieder korrekt zeigt.
Das klingt unspektakulär – und genau das ist gute Profilpflege. Kundinnen und Kunden stehen nicht vor einer verschlossenen Tür, und Suchsysteme finden keine widersprüchlichen Angaben. Dafür braucht es keinen wöchentlichen Aktionstext, sondern einen Termin im Kalender, an dem jemand nachsieht.
Häufige Fragen zum Google Unternehmensprofil
Wer darf ein Google Unternehmensprofil anlegen?
Quelle: Google: Richtlinien zur Darstellung eines Unternehmens (öffnet in neuem Tab)
Welche Kategorie soll ich wählen?
Quelle: Google: Unternehmenskategorie verwalten (öffnet in neuem Tab)
Wie gehe ich mit Bewertungen um?
Quelle: Google: Tipps für mehr Rezensionen (öffnet in neuem Tab)
Sollte eine Agentur das Profil dauerhaft besitzen?
Garantiert ein optimiertes Profil einen Platz unter den ersten drei Ergebnissen?
Quelle: Google: Lokales Ranking verbessern (öffnet in neuem Tab)
Eine Grenze nennen wir gleich mit: Das Profil gehört Ihnen, die Fläche gehört Google. Google kann Angaben durch Nutzervorschläge oder eigene Quellen ändern, und ein Einspruch dagegen läuft über Googles Verfahren, nicht über uns. Deshalb gehört zu jedem Profil eine eigene Website, auf der dieselben Angaben unter Ihrer Kontrolle stehen. Dieselbe Überlegung gilt für die Branchenverzeichnisse; wie beides zusammenspielt, beschreibt die Übersicht zur lokalen Sichtbarkeit.
Begriffe zu dieser Leistung
Fachbegriffe, die auf dieser Seite vorkommen – im Glossar in einem Satz erklärt.