Chunking
Chunking bezeichnet das Zerlegen längerer Dokumente in kleinere Abschnitte (Chunks), die einzeln in Embeddings umgewandelt und durchsuchbar gemacht werden – ein zentraler Qualitätsfaktor in RAG-Systemen.
In der Praxis
Nötig ist das, weil Embedding-Modelle nur begrenzt viel Text auf einmal verarbeiten. Ein verbreitetes Modell nimmt maximal 8.191 Token an, längere Dokumente würden schlicht abgeschnitten. Üblich sind feste Abschnittsgrößen mit Überlappung, Schnitte an Satz- oder Absatzgrenzen sowie semantische Verfahren, die zusammengehörige Aussagen beieinander lassen.
Microsoft empfiehlt als Startpunkt rund 512 Token pro Abschnitt mit einem Viertel Überlappung – danach hilft nur Messen am eigenen Material. Zu kleine Abschnitte verlieren ihren Zusammenhang, zu große verwässern die einzelne Aussage. Eine brauchbare Faustregel: Ergibt ein Ausschnitt auch ohne sein Umfeld für einen Menschen Sinn, dann meist auch für das Modell.
Microsoft empfiehlt als Startpunkt rund 512 Token pro Abschnitt mit einem Viertel Überlappung – danach hilft nur Messen am eigenen Material. Zu kleine Abschnitte verlieren ihren Zusammenhang, zu große verwässern die einzelne Aussage. Eine brauchbare Faustregel: Ergibt ein Ausschnitt auch ohne sein Umfeld für einen Menschen Sinn, dann meist auch für das Modell.