Google Signals
Google Signals ist eine optionale GA4-Funktion, die Sitzungsdaten mit angemeldeten Google-Konten verknüpft, sofern die jeweilige Person die Ads-Personalisierung aktiviert hat. Sie liefert Remarketing-Zielgruppen für verknüpfte Google-Ads-Konten sowie zusätzliche Alters- und Interessensdaten, die über reine Cookie- oder Device-ID-Daten hinausgehen. Zur geräteübergreifenden Nutzerzählung in Berichten trägt Google Signals seit Februar 2024 nicht mehr bei.
In der Praxis
In der Praxis wird Google Signals in der GA4-Property-Verwaltung mit Editor-Rechten oder höher aktiviert und lässt sich bei Bedarf regional einschränken, etwa für Länder mit strengeren Datenschutzvorgaben. Die Aktivierung ist in der Datenschutzerklärung auszuweisen und über die Consent-Management-Plattform an eine Einwilligung zu koppeln: In Österreich knüpft § 165 Abs. 3 TKG 2021 diese Pflicht an das Speichern und Auslesen von Daten am Endgerät, unabhängig davon, ob dabei personenbezogene Daten anfallen; für die anschließende Verarbeitung personenbezogener Daten gilt die DSGVO daneben weiter. Seit Google Signals im Februar 2024 aus der Berichtsidentität entfernt wurde, greifen die Datenschutz-Schwellenwerte in GA4-Berichten seltener als zuvor; dafür entfällt der frühere Cross-Device-Zugewinn in den Standardberichten.