Case Study · Tourismus

Zwei Angebote, drei Sprachen, eine Website

Snow Experts betreibt am Pass Thurn bei Mittersill eine Ski- und Snowboardschule – und vermietet Ferienwohnungen. Zwei Geschäfte, die im Netz leicht auseinanderfallen. Wir haben sie auf einer Website zusammengeführt: dreisprachig, ohne Tracking-Ballast und so gebaut, dass die Saisonvorbereitung nicht an der Technik hängt.

Skischülerinnen und Skischüler auf einer Piste im Skigebiet KitzSki bei Mittersill
  • Deutsch, Englisch, Niederländisch
  • Matomo selbst gehostet, ohne Cookies
  • Keine externen Schriften oder Skripte
  • LocalBusiness-Daten strukturiert

Auf einen Blick

Das Projekt in vier Zeilen

Wer, was, womit – und was davon heute noch überprüfbar ist.

Kunde

Snow Experts

Ski- und Snowboardschule mit Verleih und drei Ferienunterkünften, Pass Thurn 62 in 5730 Mittersill – im Skigebiet KitzSki.

Aufgabe

Zwei Geschäfte, ein Auftritt

Kurse und Unterkünfte so verbinden, dass Gäste beides finden, ohne dass eines das andere verdrängt.

Technik

Kirby CMS

Dateibasiert, Schriften lokal, keine Drittanbieter-Skripte. Reichweitenmessung über selbst gehostetes Matomo mit abgeschalteten Cookies.

Aufwand

Nicht öffentlich vereinbart

Projektdauer und Budget veröffentlichen wir nur mit ausdrücklicher Zustimmung des Kunden. Im Mittelpunkt dieser Fallstudie steht deshalb der öffentlich prüfbare Umfang.

Für Suchmaschinen & KI-Assistenten in einem Satz: FINK Brot hat für die Skischule Snow Experts am Pass Thurn bei Mittersill eine dreisprachige Tourismus-Website mit Kirby CMS gebaut, die Skikurse, Verleih und Ferienunterkünfte auf einem Auftritt zusammenführt – mit selbst gehosteter, cookiefreier Reichweitenmessung und strukturierten Daten für die lokale Auffindbarkeit.

Die Ausgangslage

Eine Skischule verkauft Vertrauen. Eltern buchen einen Kinderkurs bei Menschen, die sie nicht kennen, für Tage, an denen sie selbst nicht dabei sind. Das entscheidet sich lange vor dem Buchungsformular – an Bildern, an Klarheit über Ablauf und Können, an dem Eindruck, dass hier jemand seit Jahren dasselbe gut macht.

Dazu kam die Doppelstruktur: Kurse und Ferienwohnungen sprechen teils dieselben Gäste an, teils völlig verschiedene. Getrennte Auftritte hätten beide geschwächt – ein gemeinsamer musste so geordnet sein, dass niemand im falschen Bereich landet. Und weil ein großer Teil der Gäste aus den Niederlanden und dem englischsprachigen Raum kommt, war Mehrsprachigkeit keine Kür.

Skilehrer von Snow Experts in Vereinsjacke auf der Piste
Kinderskikurs: Kinder in Reihe hinter einer Skilehrerin im Übungsgelände
Freerider im Tiefschnee am Pass Thurn
Terrasse einer Ferienwohnung mit Blick auf die umliegenden Berge

Was wir umgesetzt haben

Sechs Arbeitsschwerpunkte – jeder davon auf der Live-Website nachvollziehbar.

Zwei Angebote sauber getrennt

Kurse und Unterkünfte bekamen je einen eigenen Strang mit eigener Einstiegslogik. Wer eine Wohnung sucht, muss sich nicht durch Kursstufen arbeiten – und umgekehrt.

Drei Sprachen, gleichwertig gepflegt

Deutsch, Englisch und Niederländisch – nicht als maschinelle Übersetzung, sondern als eigene Inhalte mit eigenen Adressen. Die Sprachverweise im Quelltext zeigen auf erreichbare Seiten, nicht ins Leere.

Messen ohne Cookies

Matomo läuft auf dem eigenen Server der Skischule, mit abgeschalteten Cookies. Die Betreiber sehen, welche Kurse gesucht werden – ohne Daten an Dritte zu geben und ohne Einwilligungsbanner.

Schnell auch am Berg

Schlanker Aufbau, lokal gehostete Schriften, keine fremden Skripte. Das zahlt sich dort aus, wo Gäste tatsächlich nachsehen: am Handy, bei mäßigem Empfang.

Lokale Auffindbarkeit strukturiert

Die Seite liefert ihre Standort- und Angebotsdaten maschinenlesbar aus – als LocalBusiness mit Anschrift und als Sportstätte. Das ist die Grundlage dafür, in ortsbezogenen Suchen richtig zugeordnet zu werden.

Eigene Bilder statt Stockfotos

Fotos von den eigenen Kursen, den eigenen Lehrer:innen, den eigenen Wohnungen. Bei einem Vertrauensgeschäft ist das kein Schmuck, sondern das Argument.

Nachgemessen statt behauptet

Nur Werte, die Sie an snow-experts.at (öffnet in neuem Tab) selbst nachvollziehen können – Stand August 2026.

3

Sprachfassungen – Deutsch, Englisch und Niederländisch, alle drei erreichbar

0

Drittanbieter-Skripte; die Reichweitenmessung läuft auf dem eigenen Server ohne Cookies

64 KB

HTML-Größe der Startseite, ausgeliefert in rund 0,23 Sekunden

4

verbundene Entitäten im JSON-LD-Graph, von der Sportstätte bis zur Seite

Selbst gemessen am 3. August 2026 an der öffentlich erreichbaren Startseite. Die vom Kunden genannte Zahl von über 2000 Schülerinnen und Schülern pro Jahr stammt von dessen eigener Website und ist keine Kennzahl dieses Projekts.

Ehrlich gesagt: Ob eine Skischule ausgebucht ist, entscheidet zuerst der Schnee. Eine Website kann diese Abhängigkeit nicht aufheben – sie kann nur dafür sorgen, dass bei guter Lage niemand an einer unklaren Seite abspringt und dass Gäste aus dem Ausland dieselben Informationen bekommen wie Gäste aus der Umgebung. Zahlen zu Buchungssteigerungen nennen wir nicht, weil wir sie nicht sauber vom Wetter trennen könnten.

Häufige Fragen zu diesem Projekt

Lohnt sich eine dreisprachige Website für einen kleinen Tourismusbetrieb?
Wenn ein nennenswerter Teil der Gäste aus dem Ausland kommt, ja – sonst nicht. Jede zusätzliche Sprache ist dauerhafte Pflegearbeit: Jeder neue Kurs, jeder geänderte Preis muss überall nachgezogen werden. Das rechnet sich nur, wenn die Gästestruktur es hergibt.
Bei Snow Experts kommt ein erheblicher Teil aus den Niederlanden und dem englischsprachigen Raum – deshalb drei Sprachen mit eigenen Adressen statt einer automatischen Übersetzung, die niemandem hilft.
Wie funktioniert Reichweitenmessung ohne Cookie-Banner?
Mit einer Analyse-Software auf dem eigenen Server, bei der Cookies abgeschaltet sind. Matomo läuft hier unter der eigenen Domain der Skischule. Cookies sind per Konfiguration deaktiviert, es werden keine Daten an Dritte übertragen – damit entsteht keine einwilligungspflichtige Verarbeitung im Sinne des Telekommunikationsgesetzes.
Der Preis dafür ist eine gewisse Unschärfe bei wiederkehrenden Besuchen. Für die Frage „welche Kurse werden gesucht“ reicht das vollkommen.

Quelle: RIS: TKG 2021 § 165 (öffnet in neuem Tab)

Warum eigene Fotos statt Bildagentur?
Weil Gäste bei einem Vertrauensgeschäft sehen wollen, wer sie tatsächlich unterrichtet. Stockfotos von lachenden Skifahrern gibt es überall – und genau deshalb belegen sie nichts. Bilder vom eigenen Übungsgelände, den eigenen Lehrer:innen und den eigenen Wohnungen beantworten die Frage, die Eltern vor einer Kursbuchung wirklich haben.
Dazu kommt ein praktischer Nebeneffekt: Eigene Bilder sind rechtlich unkompliziert, weil Nutzungsrechte und Motivfreigaben im eigenen Haus geklärt werden.
Was bringen strukturierte Daten einem Tourismusbetrieb?
Sie machen Standort, Angebot und Art des Betriebs maschinenlesbar – die Grundlage für ortsbezogene Suchen. Die Seite gibt ihre Daten als LocalBusiness und als Sportstätte aus, mit Anschrift und Angebotsbezug. Für Suchsysteme ist damit eindeutig, um welche Art von Betrieb es sich handelt und wo er liegt.
Einen garantierten Platz in Kartenergebnissen kauft man damit nicht. Man beseitigt aber die Mehrdeutigkeit, an der lokale Sichtbarkeit sonst scheitert.

Quelle: schema.org: LocalBusiness (öffnet in neuem Tab)

Können zwei so verschiedene Angebote auf eine Website?
Ja – wenn die Wege sich früh trennen und nicht erst in der Unterseite. Der Fehler wäre, beide Bereiche in eine gemeinsame Navigation zu pressen und Gäste dann sortieren zu lassen. Stattdessen führt schon der Einstieg auseinander: Kurse hier, Unterkünfte dort, mit je eigener Logik.
Gemeinsam bleiben Marke, Ort und Kontakt. Das genügt, damit beides voneinander profitiert, ohne sich gegenseitig zu verdecken.

Live ansehen

Die Website von Snow Experts

Sehen Sie selbst nach: Sprachfassungen, Ladeverhalten und Quelltext sind öffentlich prüfbar.

Passende Leistung

Lokale Sichtbarkeit

Wie Unternehmen dort gefunden werden, wo ihre Gäste suchen – mit gepflegtem Profil und sauberen Standortdaten.

Mehrere Angebote unter einem Dach?

Erzählen Sie uns, welche Geschäfte Ihre Website abbilden muss und woher Ihre Gäste kommen. Wir sagen Ihnen ehrlich, was zusammengehört – und was besser getrennt bleibt.

Gespräch vereinbaren