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Die Prompt-Werkstatt: bauen statt kopieren

Gute Anweisungen bestehen aus sechs Bausteinen. Wählen Sie, was Sie vorhaben. Aus Ihrer Auswahl entsteht die Anweisung, Baustein für Baustein, mit der Begründung dazu. Wer schon einen Prompt hat, prüft ihn hier: Welche Bausteine fehlen, und stehen Daten drin, die dort nichts verloren haben? Alles in Ihrem Browser, nichts verlässt ihn.
Was haben Sie vor?
Format
Länge
Ton

Für Fortgeschrittene

Ihre Anweisung

Kopieren, Platzhalter in [KLAMMERN] ersetzen, ausprobieren

  1. 1 · Rolle und Kontext

    Du hilfst mir als erfahrener, ruhiger Kundenbetreuer eines österreichischen Betriebs.

    Warum: Die KI weiß nichts über Sie. Rolle und Kontext vorab ersparen das Nachbessern hinterher.

  2. 2 · Aufgabe

    Formuliere eine Antwort auf die folgende Kunden-E-Mail. Der Kunde ist verärgert; wir wollen das Anliegen lösen, ohne rechtlich etwas zuzusagen.

    Warum: Eine Aufgabe pro Anweisung – mehrere Schritte derselben Aufgabe sind in Ordnung, zwei verschiedene Ziele nicht.

  3. 3 · Material

    Hier das Material, klar abgetrennt: """ [HIER DIE KUNDEN-E-MAIL EINFÜGEN] """

    Ohne echte Namen geht es meist genauso gut: Ersetzen Sie Personen- und Vertragsdaten durch Platzhalter wie „Kunde A“. Am Ergebnis ändert das fast nie etwas. Was hineindarf, zeigt die Daten-Ampel.

    Warum: Material sauber abtrennen – die KI muss unterscheiden können, was Anweisung ist und was Text.

  4. 4 · Format und Länge

    Antworte als Fließtext. Richtwert: maximal 120 Wörter.

    Warum: Wer das Format nicht vorgibt, bekommt das Lieblingsformat der KI – nicht das eigene.

  5. 5 · Ton

    Ton: sachlich und knapp.

    Warum: Ton ist einstellbar wie eine Schriftart. Aber nur, wenn man ihn bestellt.

  6. 6 · Qualitätsregeln

    Erfinde nichts. Wenn dir Informationen fehlen, frag mich zuerst, statt zu raten.

    Warum: Der wichtigste Baustein von allen. Er macht aus selbstbewusstem Raten deutlich öfter ehrliche Rückfragen.

Merksatz: Sie reden nicht mit einem Menschen, sondern stellen eine Maschine ein. Präzision ist keine Unhöflichkeit.

Ihre Eingaben bleiben in Ihrem Browser; dieses Werkzeug überträgt nichts und speichert nichts. Der Link zu Ihrer Auswahl enthält nur Nummern, keinen Text.

Sie haben schon einen Prompt? Prüfen Sie ihn.

Fügen Sie eine Anweisung ein, die Sie heute verwenden. Der Check zeigt, welche der sechs Bausteine drinstecken und welche fehlen. Und er meldet Personen- oder Vertragsdaten im Text, die vor dem Einfügen in ein KI-Werkzeug durch Platzhalter ersetzt gehören. Beides erledigt ein Klick.

Noch kein Text. Fügen Sie eine Anweisung ein.

    Der Check arbeitet mit einfachen Mustern und ausschließlich in Ihrem Browser: Ihr Text wird weder übertragen noch gespeichert. Er erkennt E-Mail-Adressen, Telefonnummern, IBANs, Datumsangaben, Anreden mit Namen und Straßenadressen, aber nicht jede personenbezogene Angabe. Was in ein KI-Werkzeug darf, entscheiden Sie. Was hineindarf, zeigt die Daten-Ampel.

    Was ist ein Prompt?

    Ein Prompt ist die Arbeitsanweisung an eine KI. Je präziser Rolle, Aufgabe, Material, Format und Grenzen beschrieben sind, desto brauchbarer die Antwort. Nicht, weil die KI „besser versteht“, sondern weil weniger geraten werden muss.

    Warum reichen Prompt-Vorlagen zum Kopieren nicht?

    Vorlagen passen nie genau auf Ihren Fall. Wer die sechs Bausteine einmal verstanden hat, baut jede Anweisung selbst. Dafür ist diese Werkstatt da. Die Vorlagen oben sind Anschauungsmaterial, kein Vorrat zum Abarbeiten.

    Was ist der häufigste Fehler?

    Fehlende Qualitätsregeln. Ohne „Erfinde nichts, frag nach“ liefert die KI auch bei Wissenslücken eine selbstbewusste Antwort. Mit dieser einen Zeile werden aus erfundenen Details deutlich öfter ehrliche Rückfragen. Deshalb ist Baustein 6 in dieser Werkstatt nicht abwählbar.

    Was macht der Prompt-Check mit einem bestehenden Prompt?

    Er liest den Text mit einfachen Mustern und meldet, welche der sechs Bausteine er darin findet. Was fehlt, hängt er auf Wunsch als Platzhalter an, damit Sie ausfüllen statt neu anfangen. Dazu prüft ein Daten-Radar auf E-Mail-Adressen, Telefonnummern, IBANs, Datumsangaben, Anreden mit Namen und Straßenadressen und ersetzt sie auf Klick durch Platzhalter wie [NAME] oder [IBAN]. Beides passiert in Ihrem Browser; der Text verlässt ihn nicht.

    Häufige Fragen zur Prompt-Werkstatt

    Funktioniert das mit jedem KI-Werkzeug?
    Ja. Die sechs Bausteine sind unabhängig vom Anbieter. Die Bausteine beschreiben, was eine Anweisung enthalten muss, nicht welches Produkt sie liest. Unterschiede zwischen den Werkzeugen betreffen eher Länge und Formatierung als den Aufbau.
    Werden meine Eingaben gespeichert?
    Nein. Dieses Werkzeug überträgt und speichert nichts. Nein. Die Anweisung entsteht in Ihrem Browser aus Textbausteinen, die mit der Seite ausgeliefert werden; auch der Prompt-Check liest Ihren Text nur dort. Es gibt keinen Serveraufruf, und dieses Werkzeug legt nichts im Browser ab. Der Link zu Ihrer Auswahl enthält nur die Nummern der gewählten Vorlage und Optionen, keinen Text. Die Website speichert einzig Ihre Theme-Wahl, wenn Sie sie umschalten. Beim Aufruf der Seite selbst entstehen Server-Logdaten wie bei jeder anderen Website auch.
    Darf ich Kundendaten in die Platzhalter einsetzen?
    Für dieses Werkzeug ja – für das KI-Werkzeug danach kommt es darauf an. Die fertige Anweisung setzen Sie anschließend in ein KI-Werkzeug ein, und dort entscheidet die Datenart über die Zulässigkeit. Welche Kombination aus Datenart und Werkzeug wie einzuschätzen ist, zeigt die Daten-Ampel.
    Wie lang darf eine Anweisung sein?
    So lang wie nötig – aber jede Zeile muss eine Aufgabe haben. Lange Anweisungen scheitern selten an der Länge, sondern an Widersprüchen: zwei Aufträge, zwei Tonvorgaben, zwei Formate. Wer die Bausteine sauber trennt, kann jeden einzeln kürzen oder schärfen.
    Was erkennt der Daten-Radar, und was nicht?
    Typische Muster wie E-Mail, Telefon, IBAN, Datum, Anrede mit Namen und Straßenadressen. Namen ohne Anrede, Firmennamen oder Diagnosen erkennt er nicht. Der Radar arbeitet mit Mustern, nicht mit Verständnis. Er findet, was eine erkennbare Form hat, und übersieht, was nur aus dem Zusammenhang personenbezogen ist: einen Vornamen im Satz, den Firmennamen eines Einzelunternehmers, eine Krankheit, einen Streitfall. Verstehen Sie das Ergebnis deshalb als Erinnerung, nicht als Freigabe. Welche Datenart in welches KI-Werkzeug darf, zeigt die Daten-Ampel; die Verantwortung für das, was Sie einfügen, bleibt bei Ihnen.

    Die Bausteine sitzen. Und jetzt am eigenen Fall?

    Im Use-Case-Termin erarbeitet Ihr Team die Anwendungen, bei denen sich der Aufwand lohnt. Das Erstgespräch davor ist kostenlos.

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