Employee Advocacy (Mitarbeitende als Markenbotschafter)

Employee Advocacy bezeichnet die freiwillige Beteiligung von Mitarbeitenden an der Außenkommunikation eines Unternehmens, indem sie über ihre persönlichen Social-Media-Profile Inhalte teilen oder aus dem Arbeitsalltag berichten. Persönliche Profile erzielen dabei häufig andere Kontakte als der offizielle Unternehmenskanal.

In der Praxis

Freiwilligkeit ist die Bedingung, nicht die Höflichkeitsfloskel: Eine Verpflichtung zum Posten über das private Profil ist arbeitsrechtlich heikel und führt zu erkennbar unechten Beiträgen. Stellen Sie Material bereit, das leicht zu teilen ist, und klären Sie im Vorfeld, was betriebsintern bleibt, etwa Kundennamen, Preise oder Baustellendetails. Weisen Sie darauf hin, dass Mitarbeitende, die für das eigene Unternehmen werben, den geschäftlichen Zusammenhang kenntlich machen sollten. Der Nutzen ist im Recruiting oft größer als im Vertrieb: Einblicke von Kolleginnen und Kollegen wirken auf Bewerberinnen und Bewerber glaubwürdiger als Stellenanzeigen.

Passende Leistung

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