Server-Side-Tagging (serverseitiges Tracking)

Server-Side-Tagging verlagert die Verarbeitung von Tracking-Daten vom Browser der Nutzer:innen in einen eigenen Server-Container, meist betrieben über Google Cloud (Cloud Run oder App Engine). Statt vieler einzelner Skripte im Browser läuft nur noch ein schlanker Client-Aufruf, während Tags serverseitig ausgelöst und an Analyse- oder Werbeplattformen weitergeleitet werden.

In der Praxis

In der Praxis richten Agenturen dafür einen Google-Tag-Manager-Server-Container ein, der über eine eigene (First-Party-)Subdomain angesprochen wird, wodurch Cookies länger gültig bleiben und weniger durch Browser-Tracking-Schutz blockiert werden. Zusätzlich sinkt die Ladezeit der Website, da weniger Drittanbieter-Skripte im Browser ausgeführt werden. Der Aufwand ist höher als beim klassischen Client-Side-Tagging, da eine Cloud-Infrastruktur betrieben, überwacht und regelmäßig aktualisiert werden muss – für kleinere Websites lohnt sich der Umstieg oft erst bei höherem Traffic.

Passende Leistung

Quellen

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