PageSpeed Insights
PageSpeed Insights ist Googles kostenloses Tool, das eine URL analysiert und ihre Core-Web-Vitals-Werte anzeigt – aus echten Nutzerdaten, sofern verfügbar, und aus einem simulierten Labortest. Dazu liefert es konkrete Verbesserungsvorschläge.
In der Praxis
Der Labor-Testwert kann von den realen Feldwerten abweichen, denn die Felddaten spiegeln die tatsächlichen Geräte und Verbindungen echter Besucherinnen und Besucher wider. Für das Google-Ranking zählen letztlich die Felddaten, nicht das Labor-Ergebnis. Diese Felddaten stammen aus dem Chrome UX Report (CrUX): ein rollierendes 28-Tage-Fenster, bewertet am 75. Perzentil echter Seitenaufrufe. Eine Optimierung wird dort also erst nach rund einem Monat vollständig sichtbar. INP braucht echte Nutzerinteraktionen und taucht darum nur in den Felddaten auf; im Labor-Teil (Lighthouse) dient die Total Blocking Time (TBT) als Ersatzgröße.
Der Labor-Score ist eine gewichtete Summe aus fünf Messwerten. TBT zählt 30 Prozent, LCP und CLS je 25 Prozent, First Contentful Paint und Speed Index je 10 Prozent. Gemessen wird auf einem simulierten Mittelklasse-Smartphone mit gedrosselter Verbindung. Der Desktop-Test läuft getrennt und fällt fast immer besser aus. Kleinere Schwankungen zwischen zwei Läufen sind normal und noch kein Grund zur Sorge.
Genauso wichtig ist, was der Score nicht aussagt. 100 Labor-Punkte heißen nicht, dass die Seite für echte Besucher schnell ist. Das zeigen erst die Felddaten. Bei Websites mit wenig Verkehr fehlt der Feldteil oft ganz, weil CrUX zu wenige Messungen hat; dann bleibt nur das Labor. Fürs Ranking zählt kein Lighthouse-Score, sondern die Grenzwerte der Core Web Vitals im Feld. Am 75. Perzentil gelten: LCP bis 2,5 Sekunden, INP bis 200 Millisekunden, CLS bis 0,1. In der Praxis lohnt es sich, die wichtigsten Seiten regelmäßig zu prüfen, statt sich auf eine einmalige Messung zu verlassen.
Was hinter einem schlechten Wert meist steckt und in welcher Reihenfolge sich Bilder, Schriften, Skripte und Hosting angehen lassen, beschreibt unser Magazinbeitrag zur schnellen Website.
Der Labor-Score ist eine gewichtete Summe aus fünf Messwerten. TBT zählt 30 Prozent, LCP und CLS je 25 Prozent, First Contentful Paint und Speed Index je 10 Prozent. Gemessen wird auf einem simulierten Mittelklasse-Smartphone mit gedrosselter Verbindung. Der Desktop-Test läuft getrennt und fällt fast immer besser aus. Kleinere Schwankungen zwischen zwei Läufen sind normal und noch kein Grund zur Sorge.
Genauso wichtig ist, was der Score nicht aussagt. 100 Labor-Punkte heißen nicht, dass die Seite für echte Besucher schnell ist. Das zeigen erst die Felddaten. Bei Websites mit wenig Verkehr fehlt der Feldteil oft ganz, weil CrUX zu wenige Messungen hat; dann bleibt nur das Labor. Fürs Ranking zählt kein Lighthouse-Score, sondern die Grenzwerte der Core Web Vitals im Feld. Am 75. Perzentil gelten: LCP bis 2,5 Sekunden, INP bis 200 Millisekunden, CLS bis 0,1. In der Praxis lohnt es sich, die wichtigsten Seiten regelmäßig zu prüfen, statt sich auf eine einmalige Messung zu verlassen.
Was hinter einem schlechten Wert meist steckt und in welcher Reihenfolge sich Bilder, Schriften, Skripte und Hosting angehen lassen, beschreibt unser Magazinbeitrag zur schnellen Website.