Auflösung, DPI & Bildgröße
Die Auflösung eines Pixelbildes ist seine Größe in Bildpunkten, etwa 3000 × 2000 Pixel. PPI gibt an, wie viele Bildpunkte pro Zoll ausgegeben werden, und bestimmt erst zusammen mit der Pixelanzahl, wie groß ein Bild gedruckt werden kann, ohne unscharf zu wirken. DPI meint streng genommen die Rasterpunkte des Ausgabegeräts und liegt deutlich höher; im Alltag werden beide Abkürzungen oft gleichbedeutend verwendet.
In der Praxis
Für den Bildschirm ist die DPI-Angabe in der Datei ohne Bedeutung; dort zählt allein die Pixelanzahl im Verhältnis zur Anzeigefläche. Für den Druck gilt: Ein Bild kann nachträglich nicht schärfer werden – wer eine Datei hochrechnet, erzeugt nur größere, weiche Pixel. Der häufigste Fehler ist, Bilder aus Social Media oder von der eigenen Website für einen Folder zu verwenden; Web-Bilder sind bewusst klein gerechnet. Fordern Sie deshalb bei Fotoshootings immer die unbearbeiteten Originale in voller Größe an und archivieren Sie sie, nicht nur die zugeschnittenen Web-Varianten. Umgekehrt gehören riesige Druckbilder nicht ungeprüft auf die Website, weil sie Ladezeit und damit Sichtbarkeit kosten.