Cross-Selling & Up-Selling
Cross-Selling empfiehlt ergänzende Produkte zu einem Artikel im Warenkorb (z. B. passendes Zubehör), während Up-Selling eine höherwertige Alternative desselben Bedarfs vorschlägt. Beide Techniken zielen darauf, den durchschnittlichen Bestellwert zu erhöhen, und werden meist auf Produkt- und Warenkorbseiten sowie in Bestätigungs-E-Mails eingesetzt; ob sie das tatsächlich tun, hängt von Platzierung und Relevanz der Empfehlungen ab und lässt sich nur im eigenen Shop messen.
In der Praxis
Aus SEO-Sicht liefern gut gepflegte Cross-Selling-Blöcke wie „Passt dazu“ oder „Andere kauften auch“ zusätzliche interne Verlinkung zwischen thematisch verwandten Produktseiten, was Crawling und Themenrelevanz unterstützt. Wichtig ist, dass Empfehlungen inhaltlich stimmig bleiben – wahllose Verlinkung schadet der Nutzererfahrung und damit indirekt auch Rankingsignalen wie Verweildauer. Viele Shopsysteme steuern Cross- und Up-Selling über regelbasierte oder KI-gestützte Recommendation-Engines, die auf Kaufhistorie und Produktattributen aus dem Datenfeed basieren.