HTTP-Statuscodes (2xx/3xx/4xx/5xx)
HTTP-Statuscodes sind dreistellige Codes, mit denen ein Server auf eine Browseranfrage antwortet und deren erste Ziffer die Kategorie festlegt: 2xx steht für Erfolg, 3xx für Weiterleitungen, 4xx für Client-Fehler und 5xx für Server-Fehler. Sie sind in RFC 9110 standardisiert und essenziell für Crawling, Indexierung und technisches SEO.
In der Praxis
Für die SEO-Praxis zählen vor allem einige Codes: 200 (OK) und 301 (dauerhafte Weiterleitung) sind unproblematisch, während 404 (nicht gefunden) bei einzelnen alten URLs normal ist, aber in großer Zahl auf technische Probleme hindeutet. Kritisch wird es bei 5xx-Fehlern wie 500 oder 503, da Suchmaschinen-Crawler bei wiederholten Serverfehlern das Crawling einer Seite drosseln oder Inhalte zeitweise aus dem Index nehmen können. Auch 302-Weiterleitungen (temporär) sollten nicht dauerhaft anstelle eines 301 verwendet werden: Googlebot folgt ihnen zwar, wertet sie laut Google-Dokumentation aber nicht als Signal, dass das Weiterleitungsziel die kanonische URL sein soll – in den Suchergebnissen bleibt dann die alte Adresse stehen.