Google Consent Mode
Google Consent Mode ist eine Schnittstelle von Google, über die Website-Tags wie Google Analytics oder Google Ads ihr Verhalten automatisch an die über eine Consent-Management-Plattform erteilte oder verweigerte Einwilligung anpassen.
In der Praxis
Google unterscheidet dabei zwei Varianten: Im Basismodus werden die Google-Tags bis zur Entscheidung blockiert, bei Ablehnung werden keine Daten an Google übertragen. Im erweiterten Modus laden die Tags mit der Voreinstellung „abgelehnt“ und senden auch ohne Einwilligung cookielose Signale, aus denen Google Conversions modelliert. Welche Variante eingesetzt wird, hat spürbare Folgen für die Datenqualität – und ist datenschutzrechtlich gesondert zu bewerten. Seit März 2024 verlangt Google die Version 2 von Websites im Europäischen Wirtschaftsraum, die bestimmte Google-Werbeprodukte einsetzen – ohne korrekte Einbindung drohen Einschränkungen bei Remarketing und Conversion-Messung. Seit 15. Juni 2026 steuert allein das Consent-Mode-Signal ad_storage, ob Werbedaten aus Google Analytics 4 an verknüpfte Google-Ads-Konten fließen. Die Einstellung Google Signals hat diese Funktion verloren. Eine korrekt eingebundene Einwilligungslösung ist damit technische Voraussetzung dafür, dass Conversion- und Remarketing-Daten überhaupt in Google Ads ankommen.